21.01.2016
 
Die Freiheit des Einzelnen wird immer
darin begrenzt werden, wo sie die Freiheit
des Nächsten berührt.
Es wird im Gemeinschaftsleben immer
Kompromisse und Anpassungen geben müssen,
damit das intuitive Gerechtigkeitsempfinden
des Anderen nicht überschritten wird.
Wird diese Grenze nicht beachtet,
landen wir erst im narzisstischen Egoismus
(in dem ich den Anderen nicht wahrnehme)
und weiter in der Gewalt der Anarchie.
 
(N.N.)
09.01.2016
 
Das Geheimnis ist Vergebung.
Vergebung ist nicht mit Gefühlen aufgeladen,
sie ist der gesunden Vernunft sehr nahe.
Sie kommt mit der Einsicht,
dass der andere gar nicht anders handeln konnte.
Und du selbst auch nicht.
Die wenigsten von uns haben in den
entscheidenden Situationen eine echte Wahl.
 
P. Hoeg
29.12.2015
 
Kann sein, dass wir im Grunde
überhaupt nichts ausrichten können.
Aber wenn man es aushalten soll,
in seine eigene Machtlosigkeit zu schauen,
dann muss man eines getan haben,
sein Äußerstes!
 
P. Hoeg
10.12.2015
 
Die meisten Menschen können ihre Aufmerksamkeit
nicht fokussieren.
Sie müssen sich mit der Ablenkung durch Gedanken
permanent in einen Unruhezustand begeben,
um nicht im Zentrum der Stille zu stehen,
weil sie diese nicht aushalten können.
Die Stille wirft zu viele Fragen auf,
die keine Antworten kennen.
Die Frage enthält oft selbst die Antwort.
Wozu bin ich auf der Welt?
 
Tertio

26.11.2015

Der Mensch hat dreierlei Wege
klug zu handeln: 

Erstens durch Nachdenken,
das ist der edelste. 

Zweitens durch Nachahmung,
das ist der leichteste. 

Drittens durch Erfahrung,
das ist der bitterste.

Konfuzius