14.04.2021

 

Ein Rabbi wurde gefragt,

wie es käme,

dass Gott sich früher den Menschen so oft gezeigt habe,

heutzutage aber niemand ihn mehr zu sehen bekomme.

 

Der Rabbi antwortete:

"Heutzutage gibt es niemanden mehr,

der sich tief genug bücken kann."

18.03.2021

Unser gegenwärtiges Leben

wird von der Göttin Vernunft regiert,

die unsere größte und tragischste Illusion ist.

Mit Hilfe der Vernunft, 

so reden wir uns ein,

haben wir "die Natur " besiegt.

C.G.Jung

17.01.2021
 
Der Stein ist in vielen Sagen
das Symbol des tiefen inneren Wissens,
der Einsicht in den Sinn,
in das Wesen der Welt.
Er ist das tiefste Zeichen der Stille,
die sich selbsterzeugende Lichtenergie,
die hinter dem Unsagbaren hervorleuchtet.
Die Form der Ordnung und Struktur,
der Gegenpol des Chaos und der Vergänglichkeit.
Stille ist eine innere Kraft,
Selbstgenügsamkeit und Selbstwirksamkeit.
Das Wissen um die Einheit von Allem,
der Klang des inneren Raumes,
ohne Zeit, ohne Wille, ohne Wertung.
 
N.N.
27.12.2020
 
Ich glaub, wir haben den Engel vergessen.
Den auf dem Feld. Wir sind zu schnell
losgerannt, zusammen mit den aufgeregten Hirten,
begierig, das große Wunder nicht zu verpassen.
Das LICHT. Wir sind zu schnell losgerannt zum Stall.
Das Kind, der neue König, die außerordentliche Geburt.
Welch eine Nachricht! Wir wollten es unbedingt sehen.
Wir wollten dabei sein.
Aber der Engel, der ganz zuerst auftauchte,
der, der uns zurief, dass wir uns nicht fürchten sollen,
der es wagte, vom Frieden zu sprechen,
den haben wir stehen lassen, unter dem großen,
dunklen, unendlichen Himmel. Auf dem Feld.
Ganz einsam. Wir haben den Engel vergessen
und das, was er zuerst sagte.
Dass wir uns nicht fürchten sollen!
Dass Frieden möglich ist.
Heute. Morgen. Jeden Tag.
Wenn wir es nur wollen.
 
(D. Bewernitz)
08.12.2020
 
Warum soll sich die Wirklichkeit
darum kümmern, ob sie durch
unser Gehirn verstanden werden kann?
 
W. Heisenberg